"Today is good, but tomorrow will be better"

Dienstag, 19. Februar 2013
Sonstige Inhalte
"Today is good, but tomorrow will be better"
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"Today is good, but tomorrow will be better"
"Today is good, but tomorrow will be better"

Die ASS engagiert sich in Zusammenarbeit mit der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim seit 2005 im Rahmen des Bridge-School-Projekts VIKASANA (http://kks-vikasana-2011.blogspot.com) in Indien. Aufgrund dieses Engagements erhält die Anna-Schmidt-Schule immer wieder Besuch aus Indien. Dieses Jahr, am 24.01.2013, kamen Jacintha D'Almeida aus Bangalore und Jeeva Thangaraj aus Pondicherry begleitet von Frau Kirsten Sames von der Karl-Kübel-Stiftung über winterliche Straßen nach Nieder-Erlenbach. Jacintha D'Almeida hat eine verantwortliche Position in der Organisation Prajna Counselling Center, die sich für Frauen einsetzt, ihnen hilft und diese berät. Jeeva Thangaraj arbeitet in einem Projekt Rural Education and Action für Liberation (REAL), das sich für benachteiligte Kasten einsetzt und den Zugang zur Bildung ermöglicht. (Quelle: Karl-Kübel-Stiftung).

 

Ziel des Besuches war es, den Schülern die Gelegenheit zu geben, direkt in Kontakt mit Menschen zu treten, die vor Ort aktiv arbeiten und somit einen persönlicheren Zugang zum Thema Indien und Unterstützung dortiger tätiger Hilfsprojekte zu erschaffen. Die Damen aus Indien hingegen interessierte der Alltag an einer Privatschule in Deutschland. Das englischsprachige Besuchsprogramm umfasste drei Unterrichtsstunden sowie ein Mittagessen in der Schulmensa. Für die 8d hieß dieser Besuch auch, dass sie umfassende Informationen zur Situation der Frau in Indien erhielt. Die 7e gewährte einen Einblick in den Englischunterricht und damit in den Unterrichtsalltag. Jeeva und Jacintha verfolgten tief beeindruckt ein gut gelungenes Rollenspiel. Danach stand ein Vortrag über Religionen in Indien für die Jahrgangsstufe 8 auf dem Programm. Zum Abschluss erhielten die indischen Gäste eine Kostprobe der deutschen Winterküche. Schwarzwurzeln werden Jeeva sicherlich als eine besondere Erfahrung in Erinnerung bleiben.

 

Für die Schüler war der Besuch eine Bereicherung, bat er doch die Möglichkeit, einen Einblick in die indische Kultur zu erlangen, der weit über jedes Schulbuch hinausgeht. In Erinnerung blieben wird wohl das Zitat „today is good, but tomorrow will be better“, das die Gedanken der indischen Frauen widerspiegelt. Denn eines wurde durch die Vorträge deutlich. Ein Leben wie viele Frauen in Indien ist für die meisten Schülerinnen, aber auch Schüler undenkbar. So bleibt haften, dass:

  • „Nur zwei Leute aus gleicher Religion heiraten dürfen“ (Tobias & Nils)
  • „Die Frauen zu Hause die ganze Arbeit machen müssen.“ (Alex & Marc)
  • „Frauen in großen Städten meist Arbeit und eine bessere Ausbildung haben.“ (Laura & Alicia)
  • „In manchen Gebieten, besonders im Norden, Männer ihre Frauen töten, wenn etwas vorgefallen ist.“ (Loren & Sarah)
  • „Die Frauen in Indien dennoch positiv denken.“ (Dorothea)
  • „Im südlichen Teil Indiens eher aufgeklärte Verhältnisse herrschen.“ (Ianike)
  • „Die smarten indischen Frauen nie aufgeben werden.“ (Anne)

 

Die Kommentare reichten von: „Die Frauen werden immer noch schlecht behandelt, aber uns macht es den Anschein, als hätte sich einiges verbessert.“ (Lennart, Tobias, Patrick, Yasmin) bis hin zu „Hoffentlich können auch all die unterdrückten Frauen in Indien auf einen solchen „besseren Tag“ hoffen“. (Marie)

 

Für nähere Informationen finden Sie eine Zusammenfassung des Vortrages über das Leben indischer Frauen im Download, geschrieben von Isabell (Klasse 8d).