MINT-freundliche Schule

MINT-freundliche Schule
MINT-freundliche Schule

 Seit dem 25.11.2013 besitzt die Anna-Schmidt-Schule den Status einer MINT-freundlichen Schule.

Die Abkürzung „MINT“ steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Als rohstoffarmes Land, aber eine der führenden Industrienationen der Welt, ist Deutschland neben dem Dienstleistungssektor vor allem auf eine kontinuierliche Entwicklung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich angewiesen, um dauerhaft mit Innovationen und Produkten auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

 

Gleichzeitig zeichnet sich ein Mangel an gut ausgebildeten Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern ab, so dass die Konkurrenzfähigkeit gefährdet scheint und entsprechende Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden müssen.

 

Um zukünftig einen besseren Beitrag in der Ausbildung zu einem qualifizierten naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs zu leisten und ein ausgewogenes Verhältnis an sprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Initiativen zu gewährleisten, verpflichtet sich die Anna-Schmidt-Schule, die Ziele einer MINTfreundlichen Schule zu erfüllen.

Was bedeutet dies konkret für die Anna-Schmidt-Schule?

Die Anna-Schmidt-Schule gewährleistet, dass in allen naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik in der Oberstufe ein Leistungskurs angeboten wird.

 

Informatik wird durchgehend in der Oberstufe (E1 bis Q4) im Grundkurs unterrichtet und es besteht die Möglichkeit, das Abitur in diesem Fach abzulegen.

 

Über die „normale“ Unterrichtsverpflichtung hinaus bietet die Anna-Schmidt-Schule ein umfangreiches Zusatzprogramm im naturwissenschaftlich-technischen Sektor an. So ist das Fach „Naturwissenschaften“ (NaWi) ein wesentliches Standbein im Wahlunterricht der Jahrgangsstufen 8/9 im G8-System, bzw. 9/10 im G9-System.

 

Projektorientiert, fächerübergreifend und stark experimentell ausgerichtet werden hier die Themen „Wasser“, „Lebensmittel, Boden und Landwirtschaft“, „ Astronomie und Meteorologie“ und „Bionik“ behandelt.

Eine weitere Säule der Förderung bildet das AG-Angebot:

  • NaWi-AG an beiden Standorten. Hier können naturwissenschaftliche Fragestellungen nach Interessenlage der SchülerInnen individuell behandelt oder der Unterricht zur Vorbereitung von Wettbewerben genutzt werden.
  • Schach-AG (Stadtschule) zur Förderung abstrakter Denkweisen
  • Modellbau-AG (Nieder-Erlenbach) zur Förderung des technischen Verständnisses
  • AG-Angebot im Bereich Informatik, z.B. Computer-AG zur Erlangung des ECDL-Computer-Führerscheins

 

Speziell im Fach Mathematik existiert für die Jahrgangsstufen 7 bis 9 ein besonderes Förderprogramm, das als „Mathe Plus“ bezeichnet wird. Hier können nach Absprache mit den Eltern SchülerInnen durch eine extra dafür eingestellte Lehrkraft in regelmäßigen Zusatzstunden gefördert werden.


Die Fächer Biologie und Erdkunde werden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 zusätzlich zum normalen Stundendeputat in einer weiteren Unterrichtsstunde im Rahmen eines bilingualen
Angebots in Englisch unterrichtet.
 

Die Anna-Schmidt-Schule beteiligt sich an zahlreichen mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerben:

 

Mathematik:

  • Känguru-Wettbewerb, verbindlich in den Jahrgangsstufen 5 und 6, für alle anderen Jahrgangsstufen freiwillig
  • Beteiligung an den Lernstandserhebungen der Jahrgangsstufe 8 (verpflichtend)
  • Mathematik-Wettbewerb der 8. Klassen (verpflichtend)
  • Mathematik-Wettbewerb der E-Phase (verpflichtend)
  • Mathematik-Olympiade für interessierte SchülerInnen)

 

Physik:

  • Ingenieurwettbewerb der Ingenieurkammer Hessen

 

Chemie:

  • Dechemax-Wettbewerb in den Jahrgangsstufen 7 bis E2
  • CEF-Explorer der Universität Frankfurt (Q2)

 

Abgerundet werden die Zusatzangebote noch durch themenbezogenen Projektunterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern, besondere Praktika und die Zusammenarbeit mit Instituten und Universitäten in den Fächern Biologie, Chemie und Physik.

 

So führt der LK Biologie der Q1-Phase ein genetisches Praktikum an der Uni Heidelberg durch und die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 und der Q4-Phase sind an einem Physikpraktikum bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt beteiligt.

 

In Chemie nehmen die SchülerInnen an einem Praktikum am Goethe-Labor der Uni Frankfurt, am ZFC-Erfinderlabor in Darmstadt und am Propädeutikum der Young Business School in Heidelberg teil.