Schul- und Hausordnung

Grundlagen der Schulordnung sind:

 

Die jeweils geltenden Gesetze, Rechtsverordnungen und Erlasse des Hessischen Kultusministeriums und die Satzung des Schulvereins Anna Schmidt e.V.

 

Die Schul- und Hausordnung, in der jeweils geltenden Fassung, ist Bestandteil der Schulverträge.

 

 

 

§ 1  ALLGEMEINE RICHTLINIEN

 

  1. Diese Schulordnung und Hausordnung gilt für den Bereich der Anna-Schmidt-Schule sowie für alle schulischen Veranstaltungen.

 

  1. Die SchülerInnen sind verpflichtet, regelmäßig und pünktlich am Unterricht und an den sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, sich auf den Unterricht vorzubereiten und in ihm mitzuarbeiten, die ihnen gestellten Aufgaben auszuführen sowie die erforderlichen Lern- und Arbeitsmittel bereitzuhalten.

 

  1. Die Befreiung von einer Stunde erfolgt durch den/die FachlehrerIn, von bis zu zwei Tagen durch den/die KlassenlehrerIn/TutorIn und für längere Zeiträume durch die Schulleitung.  Schülerinnen und Schüler können unmittelbar vor oder nach einem Ferienabschnitt nur in Ausnahmefällen und aus wichtigen Gründen beurlaubt werden. Entsprechende Anträge sind von den Eltern grundsätzlich spätestens drei Wochen vor dem Beginn des jeweiligen Urlaubs (wenn er vor einem Ferienabschnitt liegt) bzw. spätestens drei Wochen vor dem Beginn des jeweiligen Ferienabschnitts (wenn der Urlaub nach diesem Ferienabschnitt liegt) bei der Schulleitung schriftlich zu stellen und zu begründen.

 

  1. Bei Krankmeldungen ist das Schulsekretariat am gleichen Tag möglichst vor 8:00 Uhr telefonisch oder per Email zu informieren. Das Fernbleiben vom Unterricht ist, unter Angabe der Gründe, zu entschuldigen. Auf Verlangen der Schulleitung, des/der Klassenlehrers(in), des/der Fachlehrers(in) oder des/der Tutors/Tutorin ist ein Attest vorzulegen. Dieses Attest muss von einem Erziehungs-berechtigten gegengezeichnet werden.

 

 

§ 2  VOR DEM UNTERRICHT

 

 

  1. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr.

 

  1. Sollte der/die FachlehrerIn oder sein(e) VertreterIn zehn Minuten nach Beginn einer Unterrichtsstunde nicht in der Klasse sein, meldet der/die KlassensprecherIn oder der/die VertreterIn dies im Sekretariat oder Lehrerzimmer.

 

 

 

§ 3  PAUSENREGELUNGEN

 

  1. Die Fünf-Minuten-Pausen sind ausschließlich Wechselpausen. Der Besuch der Cafeteria ist daher untersagt.

 

  1. In den beiden großen Pausen gehen die SchülerInnen der Grundschulen, der Unter- und Mittelstufe auf den Schulhof, außer bei Regenpausen, die durch ein besonderes Klingelzeichen nach dem Pausenläuten angezeigt werden. Die SchülerInnen können sich dann in den Klassenräumen und in den Fluren aufhalten.

 

  1. Es wird gebeten, dass SchülerInnen der Sekundarstufe I den unteren Flur von Gebäude 3 (Frankfurt-Innenstadt) nur während der großen Pausen benutzen.

 

  1. Ferner kann von allen SchülerInnen des Gymnasiums (FFM-Innenstadt) die Arbeitsbibliothek im Kinderhaus als Arbeits- und Leseraum genutzt werden, die von 9.30 bis 16.00 Uhr geöffnet ist. Um eine Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten, sind Essen, Trinken und laute Unterhaltung nicht gestattet.

 

  1. Das Rauchen ist gemäß Erlass auf dem Schulgelände untersagt. Diese Regelung gilt für alle Mitglieder der Schulgemeinde.

 

  1. Das Schulgelände darf von den SchülerInnen der Unter- und Mittelstufe während der Schulzeit nicht verlassen werden.

 

  1. Die Unterrichtsräume sind vor jedem Verlassen des/der Lehrers/Lehrerin auf einen ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen (d. h. Tafel säubern, Sitzordnung überprüfen, Sauberkeit des Raumes herstellen).

 

 

 

§ 4  SONSTIGES

 

  1. Fundgegenstände sind beim Hausmeister (FFM-Innenstadt bzw. Nieder-Erlenbach) abzugeben bzw. zu erfragen. Die Schule haftet nicht für Verluste. Diebstähle müssen dem/der KlassenlehrerIn bzw. der Schulleitung oder der Verwaltung gemeldet werden.

 

  1. Das Mitbringen gefährlicher Gegenstände (Waffen, Messer o. Ä.) und das Werfen gefährlicher Gegenstände, dazu gehören auch Schneebälle oder Kastanien, sind verboten. Das Befahren des Schulgeländes mit Fahrzeugen aller Art, dazu gehören neben Motorfahrzeugen auch Fahrräder, Skateboards, Inline-Skates, ist verboten.

 

3.    Mobiltelefone und andere elektronische Abspielgeräte sind auf dem Schulgelände auszuschalten. Ausnahme: SchülerInnen der Sekundarstufe II dürfen in ihren Freistunden Musik hören. Wird ein(e) SchülerIn krank oder muss er aus anderen dringenden Gründen telefonieren, kann er/sie den/die LehrerIn um eine Ausnahme bitten. Bei einem Verstoß gegen diese Regeln können diese Geräte vom Lehrer vorübergehend abgenommen werden. Diese können dann bei der Schulleitung nach schriftlicher Kenntnisnahme durch die Eltern abgeholt werden.

 

  1. Der Besitz, Kauf, Verkauf und Konsum von Drogen, Rauschmitteln jeglicher Art, auch Alkohol, sowie von Medikamenten, die nicht vom Arzt verordnet worden sind, ist verboten und wird nach Maßgabe der geltenden Bestimmungen des Schulvereins in Verbindung mit dem Schulvertrag geahndet und kann in schwerwiegenden Fällen zu einer außerordentlichen Kündigung des Beschulungsvertrages führen (siehe § 8).



 

 

  1. Vorsätzliche Körperverletzungen und Sachbeschädigungen werden nach Maßgabe der geltenden Bestimmungen des Schulvereins in Verbindung mit dem Beschulungsvertrag geahndet und können in schwerwiegenden Fällen ebenso zu einer außerordentlichen Kündigung des Beschulungsvertrages führen (siehe § 8). Schadensfälle sind unverzüglich der Schulleitung oder der Verwaltung anzuzeigen.

 

  1. Die den SchülerInnen kostenlos zur Verfügung gestellten Schulbücher sind einzubinden und pfleglich zu behandeln. Am Ende des Schuljahres müssen beschädigte, beschmutzte und verloren gegangene Bücher von den Sorgeberechtigten ersetzt werden.

 

 

 

§ 5  BENUTZUNG VON BESONDEREN RÄUMEN

 

  1. Das Betreten der Turnhalle ist nur mit Sportschuhen zugelassen. Wertgegenstände sind vor Beginn des Sportunterrichts bei dem/der SportlehrerIn abzugeben und unmittelbar nach den Sportstunden dort wieder abzuholen. Für nicht abgeholte Gegenstände kann nicht gehaftet werden. Im Übrigen sollte grundsätzlich auf das Mitbringen von wertvollen Schmuckstücken, Uhren und technischen Geräten verzichtet werden. Eine Haftung für das Abhandenkommen übernimmt der Schulverein Anna Schmidt e.V. nicht.

 

  1. SchülerInnen dürfen folgende Räume nur in Begleitung von LehrerInnen betreten: Lehrerzimmer, Lehrerbücherei, Geräte- und Kopierraum sowie Vorbereitungs- und Fachräume (nach vorheriger Einweisung).

 

 

 

§ 6  ZUSÄTZLICHE BESTIMMUNGEN

 

  1. Bekleidungsordnung

Von SchülerInnen und LehrerInnen wird angemessene Kleidung erwartet.

 

  1. Nutzungsordnung der Cafeteria, Frankfurt-Innenstadt - Anlage

Diese Raumordnung ist Bestandteil dieser Schul- und Hausordnung.

 

  1. Brandschutzordnung

Die Brandschutzordnung der Anna-Schmidt-Schule ist Bestandteil dieser Schulordnung. Das in jedem Raum aushängende Merkblatt über das „Verhalten bei Bränden und sonstigen Notfällen“ ist zu beachten. 

 

 

 

§ 7  VERSTOSS GEGEN DIE SCHULORDNUNG

 

Verstößt ein(e) SchülerIn gegen diese Schulordnung oder werden Anordnungen der Schulleitung, der LehrerInnen oder anderer aufsichtsführender Mitarbeiter sowie der ErzieherInnen nicht eingehalten, können pädagogische und/oder Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden. Hierbei haben pädagogische Maßnahmen gegenüber Ordnungsmaßnahmen grundsätzlich Vorrang.

 

a)    Pädagogische Maßnahmen sind u.a.:

  • Das Gespräch mit dem/der SchülerIn mit dem Ziel, eine Veränderung des Verhaltens zu erreichen
  • Gruppengespräche mit SchülerInnen und Eltern
  • Die formlose mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens
  • Die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, den/der SchülerInnen das Fehlverhalten erkennen zu lassen
  • Das Nachholen schuldhaft versäumten Unterrichts nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern
  • Die zeitweise Wegnahme von Gegenständen

 

b)    Ordnungsmaßnahmen sind u.a.:

  • Ausschluss vom Unterricht für den Rest des Schultages, erforderlichenfalls mit der Verpflichtung am Unterricht einer anderen Klasse oder Lerngruppe teilzunehmen
  • Ausschluss von besonderen Klassen- oder Schulveranstaltungen sowie vom Unterricht in Wahlfächern und freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen
  • Androhung der Zuweisung in eine Parallelklasse oder in eine andere Lerngruppe
  • Zuweisung in eine Parallelklasse oder in eine andere Lerngruppe
  • Schriftliche Verwarnung aufgrund eines Klassenkonferenzbeschlusses

 

c)    Beschluss der Klassenkonferenz, bei erneutem Fehlverhalten dem Schulträger die Kündigung des Beschulungsvertrages vorzuschlagen.

 

d)    Ordentliche und außerordentliche Kündigung des Vertrages erfolgen gemäß § 8 des Beschulungsvertrages.