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Ready — Set — Home: Homeschooling gut gestartet
Ein Klick, ein Swipe, ein Fingertipp..

— schon nehmen Schülerinnen und Schüler der Anna-Schmidt-Schule Platz in ihrem virtuellen Klassenzimmer. Via Kamera und Mikrophon schalten sie sich dem Unterricht zu und können sich anhand vielfältiger Meldefunktionen und Kommunikationstools äußern und beteiligen, während die Lehrkraft als Moderator zwischen virtueller und physischer Präsenz agiert und den Unterricht auch hinsichtlich eines sozialen Miteinanders konstruktiv gestaltet.

Der Anspruch von Homeschooling oder vielmehr von einem Unterricht auf Distanz darf sich nicht darin erschöpfen, das traditionelle ,„analoge“ Klassenzimmer 1:1 in eine Videokonferenz überführen zu wollen. Um möglichen Überforderungen in einer technikbestimmten Lernumgebung entgegenzuwirken und gleichzeitig den Klassenverband als Ganzes auch auf digitalem Wege zu stärken, haben die Lehrkräfte der Anna-Schmidt-Schule sich mit jedem Update nicht nur in die technischen Möglichkeiten der Software für den Online-Unterricht eingearbeitet, sondern auch neue und kreative Wege erarbeitet, Unterrichtsmethoden und -inhalte für die veränderten Rahmenbedingungen aufzubereiten.

Dabei werden sie tatkräftig von unserem IT-Support unterstützt, der jeden etwaigen auch noch so kleinen technischen Stolperstein schnell aus dem Weg zu räumen weiß. Durch den gezielten Einsatz verschiedener Lern- und Erarbeitungsphasen wird so eine Balance zwischen synchronem und asynchronem Lernen geschaffen. An einigen Stellen lassen sich sogar auch Vorteile eines Distanzunterrichts verzeichnen..

Im Deutschunterricht einer 6. Klasse teilen Schülerinnen und Schüler beispielsweise im Handumdrehen Fotos ihrer Hefteinträge im Besprechungschat der Klasse, der für alle Mitschüler und Mitschülerinnen — ob virtuell oder vor Ort— gleichermaßen einsehbar ist, da über das Whiteboard die Videokonferenz gespiegelt und so eine direkte Schnittstelle für die Lerngruppe gebildet wird. Unter Hinzunahme von speziellen Raummikrophonen ist die Klasse somit auch audiovisuell zusammengeschaltet, kann in Austausch treten und gemeinsam live am Tafelbild arbeiten. Das ungestörte Arbeiten in Kleingruppen ist durch bestimmte Kooperationstools wie den „Break-Out-Rooms“ bei Teams ebenfalls möglich. Selbst Wortmeldungen gehen nicht unter, denn anhand eines gelb aufblickenden Hand-Icons kann die Lehrkraft stets erkennen, wer etwas sagen möchte oder Verständnisfragen hat.

Dass sich nach einer längeren Zeit des Sitzens vor dem Bildschirm jedoch auch eine gewisse Müdigkeit einzustellen vermag, ist jedem ein Begriff. In der Regelgrundschule löst die 1. Klasse diesen Umstand auf eine ganz spielerische Weise — mit einer interaktiven Bewegungspause! Hierbei ruft etwa ein Kind aus dem Klassensaal ein Kind von zu Hause auf und dann wird mithilfe des Koalas (siehe Bild) selbst entschieden und vorgelesen, welche kurze Körpereinheit der gesamte Klassenverband ausführen soll.

Diese spielerische Verbindung von Bewegung, Lesekompetenz und Spaß erfüllt vor allem auch den Zweck, die soziale Distanz zwischen den Kindern auf den Bildschirmen und im Klassenraum zu verringern. Und so kommt gegenseitig mächtig Freude auf beim Balancieren von Büchern auf dem Kopf oder der Übung „Fliege wie ein Flugzeug“.

Den Funktionen des bereits etablierten digitalen Padlets kommen im Zuge der Corona-Beschränkungen neue Verwendungsmöglichkeiten hinzu. So zeigt die bunte Online-Pinnwand alle Highlights der Klassenaktivitäten — unter anderem auch die Ergebnisse aus dem Kunstunterricht in einer kleinen digitalen Ausstellung. Ein besonderes Augenmerk gilt dem synchronen Anfang und Ende der Lerneinheiten, damit alle Kinder im Distanzunterricht und vor Ort zu gleichen Teilen beschult werden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich für eine virtuelle Hausaufgabenstunde anzumelden, die die Lehrkraft unterstützend begleitet.

Wenn es um Materialien und Haptik geht, scheint ein Unterricht im virtuellen Klassenzimmer vermeintlich zunächst an seine strukturelle Grenzen zu stoßen. Damit die Kinder der Montessori-Grundschule auch von zu Hause aus weiterhin einen Zugriff auf Materialsammlungen haben, wurden der Materialschrank kurzerhand in umfangreiche digitale Ordner übersetzt und um neue Übungen ergänzt, aus denen sich die Schülerinnen und Schüler für die Freiarbeit vielfältige Aufgaben aussuchen können. Beim Navigieren helfen unter anderem die Felder eines digitalen Spielbretts — von Satzgliedern über Geometrische Formen bis zum Referat.

Ein Blick auf die Pressestimmen der letzten Zeit machen deutlich, dass an vielen Schulen die Herausforderungen von Distanzunterricht bislang mehr in Serverabstürzen und fehlender technischer Ausstattung münden, statt Chancen für neue Lernkonzepte zu generieren.

In diesem Sinne blickt die Schulgemeinde der Anna-Schmidt-Schule auf einen mehr als gelungenen Start in die nächste Etappe des Homeschooling zurück.