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Kultur.Forscher!

Kultur.Forscher! Philosophie

Angesichts immer kürzerer „Halbwertzeiten des Wissens" ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler Lernstrategien entwickeln, die ihnen auch später eigenaktives selbstständiges Lernen ermöglichen und sie in die Lage versetzen, mit jeweils neuem Wissen produktiv umzugehen. Forschendes und entdeckendes Lernen ist ein Ansatz, bei dem das Lernen selbst gesteuert und eigenverantwortlich organisiert wird. 

Lernen wird dadurch nicht zu einer Anhäufung von Fachwissen, sondern zu einem Prozess, der die Welt erfahrbar macht und gleichzeitig dazu ermuntert, selbst Spuren in dieser Welt hinterlassen zu wollen.

Kultur.Forscher! Praxis

Kinder und Jugendliche können als Kultur.Forscher! ihren persönlichen Fragen an kulturelle Phänomene aus ihrer Lebenswelt nachgehen. Es wird recherchiert, befragt, gesammelt, gefilmt, gemalt, beobachtet und experimentiert. Während der Entdeckungsreise werden Erfahrungen ausgetauscht und Ergebnisse in einer Präsentation vorgestellt.
Kultur.Forscher! lernen, ihren eigenen Ideen zu vertrauen und selbst Lösungen beizusteuern. Der Zugang zum kulturellen Leben wird gelebte Praxis. 

 

Seit 2008/9 gibt es das Projekt Kultur.Forscher! an der Anna-Schmidt-Schule, als das Projekt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PwC- Stiftung Jugend – Kultur – Bildung initiiert wurde.

Die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur ist eine Gründung der Führungskräfte der PricewaterhouseCoopers AG WPG und für das Kultur.Forscher!-Projekt hat sie schon zwei Preise bekommen, auf die sie und wir auch sehr stolz sind:

 

2010 Auszeichnung von „Deutschland – Land der Ideen“

2013 Deutscher Kulturförderpreis 

 

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gut aufwachsen können. Um ihnen dabei zur Seite zu stehen bindet sie Eltern, und Institutionen in ihre Programme ein und stößt Reformprozesse an, z.B. um das ästhetisch forschende Lernen im Projekt Kultur.Forscher! zu fördern. 

 

Im Rahmen des deutschlandweiten Projekts besticht unsere Schule durch ihre große Bandbreite der Projekte, die im Wahlunterricht in beiden Schulniederlasseungen entwickelt wurden und durch die rege und aktive Teilnahme an regionalen und nationalen Netzwerk-Aktivitäten, bei denen auch die Jugendlichen involviert sind.

 

Mit der besonderen pädagogische Prägung als Montessori- und UNESCO-Schule ergänzt das Kultur.Forscher!-Modell das Leitbild selbständigen Lernens. 

 

http://www.kultur-forscher.de/schulen-partner/hessen/anna-schmidt-schule.html

 

Neben Projekten, die im Regelunterricht stattfinden, gibt es im Wahlunterricht das Fach Kultur.Forscher! für die Klassen 8 und 9. Dabei gibt es gerade jeweils zwei Kurse in den 8. Klassen und einen Kurs in der 9. Klasse in Frankfurt und Nieder-Erlenbach, so dass wir sechs Gruppen mit sehr unterschiedlichen Projekten haben:   

 

Pläne der WU-Gruppen für das Jahr 2018-19

Im Schuljahr 2018-19 starten wieder einige Wahlunterrichts-Kurse im Programm der Kultur.Forscher!

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Themen:

9 WU Nieder-Erlenbach:

Die 9. Klassen haben das Thema "Zukunft" gewählt, das mit unterschiedlichen Ansätzen und Medien in Gruppen bearbeitet wird, z.B. Städte der Zukunft (Neue Energien und neue Stadtpläne), LED-Lichter in Kleidung für Fotos im Dunkeln (Mode- und Eventtrends), Programme für eine "ästhetische" Hilfe im Internet (Untersuchung aktueller Programme und Frage der Objektivität ästhetischer Wahrnehmung), Fotografien von zeitlos wirkenden Orten, die wie Szenen aus Science Fiction wirken.

Die Jugendlichen erforschen das Thema Film-Produktion und Film-Ästhetik. Dabei stehen die genaue Betrachtung und Analyse von filmischen Mitteln wie Kamera, Musik, Schnitt und Stilen von Regisseuren ebenso im Mittelpunkt wie der Versuch einer eigenen Umsetzung.

10 WU Nieder-Erlenbach:

Die 10. Klassen setzen sich mit dem Thema  Mode und Designer auseinander. Zu Beginn der Stunde stellt ein Schüler einen Modedesigner mit seinen Entwürfen und Modeschau-Präsentationen vor und beschreibt dessen Ansatz. Ziel ist es, eigene Ideen zu finden und Entwürfe zu machen.

Die Jugendlichen haben sich fest vorgenommen ein Jahrbuch zu gestalten. Dafür war zunächst zu klären: Wofür ist ein Jahrbuch gut? Was soll alles rein? Was wird es ungefähr kosten? Wie wird es finanziert? Dürfen wir Bilder von Einzelpersonen abdrucken? Wie ist es mit dem Datenschutz? Nachdem die Rahmenbedingungen geklärt waren, beginnt nun die inhaltliche Ausgestaltung, wie das Fotografieren aller Jugendlichen der Anna-Schmidt-Schule in NE und die Gestaltung des  Deckblatts. Die große Motivation besteht darin, das Ergebnis hoffentlich am Ende des Schuljahres in den Händen zu halten. 

Ein Nebenprojekt wird von einer kleinen Gruppe im Kurs bearbeitet. Hier geht es um Alltagsszenen, die in kurzen Filmsequenzen dargestellt werden. Ein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie sich die situativen Geschichten filmisch erzählen lassen, ohne dabei an den realen Schauplätzen zu filmen.

8 WU Stadtschule:

Die Gruppe setzt sich in diesem Halbjahr mit den ästhetischen Feldern Design und Inszenierung auseinander. Mit Hilfe eines selbstgebauten Modells wird einerseits eine Landschaft oder Stadt aus einem Computerspiel nachgebaut. Dabei wird der Aufbau des selbstgebauten Modells mit dem des Computerspieles verglichen. Eine andere Gruppe entwirft ein hausartiges Objekt, welches bestimmten architektonischen Bedingungen unterliegt. Zwei weitere Gruppen beschäftigen sich mit der Inszenierung einer TV-Serie. Hier werden zum einen die Kostüme erforscht, indem versucht wird dieses nachzuschneidern und zum anderen wird ein Serien-Intro inszeniert, welches bewusst mit Detailaufnahmen und Illusion spielt.

Das Thema Fotografie stand am Beginn des Halbjahres im Zentrum der Forscher-Interessen, ,z.B. Kriterien für eine gelungene Fotografie wie Belichtung und Bildausschnitt, der Unterschied zwischen Dokumentar- und Mode-Fotografie oder Arbeitsbedingungen von Berufsfotografen. Die Ausstellungsreihe „Ray2018“ bot dafür den anregenden Kontext im MMK und im Fotografie Forum Frankfurt. Dann entwickelte sich der Wunsch der multikulturellen Gruppe, sich mit ihren oder anderen  kulturellen und religiösen Phänomenen zu beschäftigen. Dabei werden alle eine mediengestützte Präsentation vorbereiten, um den anderen ihre Ergebnisse mitzuteilen. Das Recherchieren und Lernen an den Computern mit den entsprechenden Programmen ist dabei wichtiger Teil des Unterrichts.

9 WU Stadtschule

Das Thema Brettspiele und ihre Konzeption wird in Kleingruppen bearbeitet. Dabei werden bekannte, zu Hause geübte Spiele diskutiert und neue Konzepte entwickelt. Eigene Spiele wurden erforscht im Sinne von "test-gespielt" und überlegt, ob dies funktioniert. Ein inspirierendes Highlight war der Besuch bei der Firma von Noras Schaikas Mann, der als Spieledesigner professionellen Input gab. Einige Schüler haben aufgrund des Kunstunterrichts nun verstärkt Interesse am perspektivischen Zeichnen, was ebenfalls erforscht und weiter entwickelt wird. Zukünftig wollen die Schüler sich dem Thema Insel annähern. Inselentwürfe sollen zu plastischen Objekten führen

Zeichnen und Sprechen, Zeichnen und Essen, Zeichnen und Bewegung stehen als Themen im Zentrum der Jugendlichen, wobei die Grenzen der eigenen Möglichkeiten ausgetestet werden. Entstandene Zeichnungen und Erfahrungen  werden dokumentiert. Darauf aufbauend werden wir uns dann vermehrt mit dem Thema „Was tut uns gut, und wie können wir ein gesundes Leben gestalten“ vertieft künstlerisch auseinandersetzen und die Erkenntnisse weiterentwickeln.

AG 3-6: Das Thema Tiere stand am Anfang im Zentrum des Interesses der Kinder, so dass wir einen Ausflug ins Senckenberg Museum unternommen haben. Im Anschluss wird das plastische Gestalten von Architektur und Objekten mit Papier und Ton geübt. Das diesjährige Unesco-Thema „Hybridation“ werden wir danach noch erforschen und zeichnerisch oder plastisch umsetzen.

 

Der Informationsabend zum Wahlunterricht des kommenden Schuljahres findet am 06.03.2019 in Frankfurt im FORUM statt und wir hoffen, dass wir die Jugendlichen und ihre Eltern begeistern und auch im kommenden Jahr mit einigen Kursen starten können.