Pädagogisches Konzept

Sowohl die Arbeit nach den Grundprinzipien der Montessori-Pädagogik als auch die Einhaltung des Curriculums der Primarstufe des hessischen Kultusministeriums sind für uns selbstverständlich.

 

Der Weg zur Erlangung der Lernziele entspricht den Grundlagen der Montessori-Pädagogik. Dies beinhaltet die

• freie Wahl des Montessori-Materials

• freie Wahl des Lernpartners

• freie Wahl der Zeitspanne, in der sich der Schüler mit dem Material beschäftigt.

 

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die These von Maria Montessori, dass Kinder von Kindern lernen. Daher findet der Unterricht in jahrgangsübergreifenden Klassen statt. Während die jüngeren Schüler sich gerne von älteren Schülern Lerninhalte erklären lassen, müssen die älteren Schüler zum „Lehren“ ihren eigenen Wissensstand immer wieder überdenken und analysieren, um ihn vermitteln zu können. Somit findet der Lernprozess stets auf beiden Seiten statt.

 

Die Montessori-Freiarbeit stellt den Mittelpunkt des Schulalltages dar. Sie umfasst die Fächer Deutsch, Mathematik und Kosmische Erziehung (Biologie, Erdkunde, Sachkunde, Kunst und  Musik). Die ersten vier Stunden des Schulalltags werden als Freiarbeit gestaltet, in deren Rahmen die Schüler ihre Lernthemen selbständig und individuell wählen und bearbeiten. Durch „Darbietungen“ führen die Lehrkräfte nach und nach neue Materialien ein. Diese führen stufenweise vom konkreten zum abstrakten Denken. Die Anwendung der Montessori-Materialien bietet den Schülern dabei eine lernmotivierende Unterstützung. 

 

Ab 11:35 Uhr schließt sich in der Regel der Fachunterricht in Mathematik, Sprache, Sachkunde, Musik, Sport, Englisch oder Religion an.

Schach als Begabtenförderung

Kunst, Wissenschaft oder Sport?