
„Die Anna-Schmidt-Schule – ein Universum…“
Ideen und Visionen für eine lebendige Lernumgebung – ein Rückblick auf unseren Strukturentwicklungstag.
Seit 2008 ist die Anna-Schmidt-Schule „Kultur.Forscher!“-Schule. Kinder und Jugendliche können als „Kultur.Forscher!“ ihre persönlichen Fragen an kulturelle Phänomene aus ihrer Lebenswelt nachgehen. Es wird recherchiert, befragt, gesammelt, gefilmt, gemalt, beobachtet und experimentiert.
Während der Entdeckungsreise werden Erfahrungen ausgetauscht und Ergebnisse vorgestellt. „Kultur.Forscher!“ lernen, den eigenen Ideen zu vertrauen und selbst Lösungen beizusteuern. Der Zugang zum kulturellen Leben wird gelebte Praxis.
Was ist „Kultur.Forscher!“?
Wie strukturiert sich die Projektarbeit der „Kultur.Forscher!“?
Welche Kompetenzen fördert „Kultur.Forscher!“?
Geschichte des Programms, Begleitung & Preise
Seit 2008/9 gibt es das Projekt „Kultur.Forscher!“ an der Anna-Schmidt-Schule, als das Projekt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PwC- Stiftung Jugend – Kultur – Bildung initiiert wurde. Heute wird es betreut durch die KuBiS im Fachbereich der Erziehungswissenschaften der Universität Marburg.
Die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur ist eine Gründung der Führungskräfte der PricewaterhouseCoopers AG WPG. Für das „Kultur.Forscher!“-Projekt hat sie schon zwei Preise bekommen, auf die sie und wir sehr stolz sind:
„Kultur.Forscher!“ im Digi-Lab
Seit 2020/21 setzt das bestehende überregionale Netzwerk der „Kultur.Forscher!“-Institutionen vermehrt auf Digitalisierung. Die regelmäßigen regionalen und nationalen Treffen konnten so auch in Phasen des Lockdowns stattfinden.
Weitere Infos finden Sie unter:
Wie kann man Erinnerungen teilen? Im Jahrgang 2018/19 hat sich erstmalig nach langer Pause eine Gruppe daran gemacht, ein Jahrbuch zu gestalten. Dies ist mittlerweile zur Tradition geworden, denn eins ist klar: Das Jahrbuch ist eine sehr gute Möglichkeit Erinnerungen zu sammeln, zu gestalten und mitzunehmen in neue Lebensabschnitte. In diesem Schuljahr haben aus zwei KuFo-Kursen so viele Schülerinnen und Schüler Interesse an der Jahrbuchgestaltung, dass es spezielle „Expert*innengruppen“ gibt, die sich tiefer in Themengebiete wie z. B. Schwarzweißfotografie, Texte, Unterhaltung in Magazinen usw. einarbeiten und dazu Hefte gestalten.
Wie kann man Erinnerungen teilen? Auch in dieser Gruppe arbeiten die meisten an dem neuen Jahrbuch: In verschiedenen Teams, welche die verschiedenen Bereiche des Jahrbuchs bearbeiten – Organisation, Technik, Fotografie, Texte, Unterhaltung, Grafik-Design und Druck – wird das gemeinsame Projekt der Jahrgangsstufe als Erinnerungsmedium in einer ästhetischen Form entstehen.
In individuellen Projekten widmen sich die jugendlichen dem ästhetischen Forschen: einen Jugendroman wird geschrieben, mit einem Schwerpunkt auf Leistungssport, „Verrückte Architektur“ wird digital entworfen und „Manga-Comics“ digital gezeichnet, Warnhinweise für Jugendliche programmiert, die vor Online-Betrug und Manipulation schützen und Bücher gestaltet.
Die Gruppe arbeitet an sehr unterschiedlichen, eigenständig entwickelten Projekten. Dazu gehören unter anderem der Bau eines Trojanischen Pferdes im Miniaturformat sowie eine Auseinandersetzung mit Wählern und der Propaganda Donald Trumps, die in Form einer lebensgroßen, karikierenden Trump-Figur umgesetzt wird. Andere Schülerinnen und Schüler entwickeln ein eigenes Kochbuch, stellen selbstständig Farben aus Pflanzen her oder beschäftigen sich in architektonischen Projekten mit Fragen des Klimas und nachhaltigen Bauens. Insgesamt stehen auch hier das eigenständige Entwickeln, Erproben und praktische Umsetzen eigener Ideen im Mittelpunkt.
Wie entsteht ein Film? Welche ästhetischen Gestaltungsebenen gibt es da? Mit dieser Frage möchte die Gruppe in einem Gemeinschaftsprojekt sich diesem komplexen Thema widmen. Von der Entwicklung der Idee, der Charaktere, des Drehbuchs, der Gestaltung mit verschiedenen Einstellungen, Drehorten, Lichtsituationen etc.
Was ist Glück?
Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich individuell mit dem Thema Glück. Was macht mich glücklich? Wann? Warum? Mit wem? An welchem Ort? Zu welcher Zeit?
Schülerinnen und Schüler untersuchen zu jedem Stundenbeginn: Was hat mich in der letzten Woche glücklich gemacht? Hierzu notieren oder skizzieren sie in ein individuelles „Glückstagebuch“, welches auch der Planung individuelle Projekte dient.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln, vom „eigenen Glück“ ausgehend, Projekte. Hierzu entwickeln sich momentan sehr unterschiedliche Projekte in unterschiedlichster künstlerischer Ausarbeitung. Themen wie Reisen, Hockey, eigene Buchcover-Gestaltung, Essen, Mode für Bill Kaulitz, Design von Geldscheinen, Fußball, Familie und Natur spielen eine Rolle. Es wird gezeichnet und gemalt, es entstehen Fotomontagen, Objekte aus Ton und Kurzfilme. Perfekte Fußball-Teams werden in Neuaufstellung geplant und Trikots und Logos erstellt. Das Thema Glück soll das gesamte Schuljahr als Ausgangspunkt dienen.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an unterschiedlichen, selbstständig entwickelten Projekten mit einem starken Praxis- und Kreativbezug. Ein Schwerpunkt liegt auf Upcycling und Nähen, wobei aus vorhandenen Materialien neue Kleidungsstücke entstehen. Eine weitere Gruppe experimentiert mit Künstlicher Intelligenz und versucht, eigene KI-Anwendungen zu programmieren. Außerdem beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit wasserabweisenden Stoffen und deren Eigenschaften, entwickeln ein eigenes Spiel und setzen weitere individuelle Projektideen um.
Alle 25 Kinder haben sich eigene Forschungsfragen ausgedacht. „Wie ist das Universum entstanden?“, „Woraus besteht Kunst?“, „Was passiert, wenn wir träumen?“, „Wie werde ich Schauspielerin?“, „Was sind die Geheimnisse des Ozeans?“, Was ist Demokratie?“ und viele andere. In kleinen Gruppen oder auch allein wird selbständig recherchiert, mit IPads, in Büchern, oder durch Ausprobieren. Momentan entstehen Projekte, Bilder, Modelle und Videos, in denen die kleinen Forscher ihre Antworten präsentieren.
Aktuell steht das Modellieren mit Ton im Interesse der Gruppe und die Aussicht, die plastischen Arbeiten zu brennen und zu glasieren, ist eine große Bereicherung.

Ideen und Visionen für eine lebendige Lernumgebung – ein Rückblick auf unseren Strukturentwicklungstag.

Die Vorweihnachtszeit inspiriert auch im Kunstunterricht der fünften Klassen die Schülerinnen und Schüler zu großartigen Kunstwerken.

Feier im Rahmen der überregionalen Netzwerktagung

Besuch im Frankfurter Kunstverein am 6.2.24

Am 02. Juni um 19:00 Uhr: Q2-ler im Schultheaterstudio Frankfurt (Hammarskjöldring 17a)

Ausstellung „Healing – Leben im Gleichgewicht“
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