Am 26.11.2025 bekamen wir in Nieder-Erlenbach Besuch von den Philippinen. Es handelte sich um eine aktuelle Mitarbeiterin und einen ehemaligen Mitarbeiter von Quidan Kaisahan, der NGO, die wir auf den Philippinen in Negros Occidental unterstützten.
Zunächst haben Genie und Jan Rey uns gezeigt, wo die Philippinen überhaupt liegen, denn das zu Wissen ist auch sehr wichtig. Danach haben wir uns mit einem Spiel aufgewärmt, um das Eis zwischen uns zu brechen. Dann haben wir uns eine PowerPoint-Präsentation zu den Philippinen angeschaut, in der es darum ging, dass dort viele Kinder in Armut aufwachsen und im Alter von 5 Jahren auf Zuckerrohrfeldern oder, wenn sie am Meer aufwachsen, in der Fischerei arbeiten müssen. Auf den Philippinen ist Kinderarbeit ein riesiges Problem. Die Kinder müssen arbeiten, da der Verdienst der Eltern nicht ausreicht, um die Familie zu ernähren. Die Bezahlung auf den Zuckerrohrplantagen und in der Fischerei ist sehr niedrig und die Arbeit gefährlich. Kinder werden zudem schlechter bezahlt als Erwachsenen. In Euro umgerechnet würde man nach ca. 24 h gerade mal 5,48 Euro verdienen. Die Familien können es sich nicht leisten, auf diesen Verdienst zu verzichten. Das Bezahlen von Schulmaterial oder den Fahrtweg zur Schule ist nicht möglich. Dies ist nicht gut, denn dadurch bekommen die Kinder keine ausreichende bis gar keine Bildung, weshalb sie später auch keinen gut bezahlten Job bekommen können und ihre Kinder auch nicht usw.
Quidan Kaisahan setzt sich in Negros Occidantal dafür ein, dass benachteiligte Kinder eine Möglichkeit haben, an Bildung zu gelangen. Die Schülerinnen und Schüler der Anna-Schmidt-Schule in Nieder-Erlenbach spenden deshalb Geld für Quidan Kaisahan, welches über die Karl Kübel Stiftung zu Quidan Kaisahan gelangt und dort für die Unterstützung der Kinder eingesetzt wird.
Han Shen aus der Klasse 6c







