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Person programmiert auf einem Laptop mit einer Coding-Website.

Biber-Fieber an der Anna-Schmidt-Schule

Gymnasien, MINT
Über 250 Schülerinnen und Schüler der Anna-Schmidt-Schule tauchen in die faszinierende Welt der Informatik ein.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder über 250 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen drei bis Q3 der Anna-Schmidt-Schule am Informatik-Biber-Wettbewerb teil und knobelten allein oder zu zweit an den spannenden Aufgaben. Dabei ist der Wettbewerb nicht mit dem fast gleichnamigen Problem der theoretischen Informatik „Busy Beaver“ zu verwechseln, bei dem untersucht wird, wie viele Arbeitsschritte extrem einfache Rechenmaschinen mit festen Vorgaben durchführen, bevor sie stoppen. Vielmehr drückt der Name die Begeisterung der Wettbewerbsinitiatorin Professorin Valentina Dagiene (Universität Vilnius) für die emsige Arbeit der Tiere aus. Aus der lettischen Idee wurde ein internationaler Wettbewerb, dessen Ausrichter und Koordinator in Deutschland die Gesellschaft für Informatik ist.

Ganz in diesem Sinne geht es dabei auch nicht in erster Linie um Preise. Zwar werden sich die 24 Gewinnerinnen und Gewinner erster sowie die 14 Gewinnerinnen und Gewinner zweiter Preise über ihre – je nach Altersstufe der Teilnahme unterschiedlichen – Sachpreise freuen, doch eigentlich steht etwas anderes im Fokus: Der eigentliche Gewinn liegt in den Einblicken in die faszinierende Vielfalt der Informatik – auch jenseits der populären Themen Künstliche Intelligenz und Programmierung. Den spielerischen Aufgaben liegen Probleme aus Bereichen wie Sprachentheorie, Algorithmik, Kodierung, Logik, Suchen und Sortieren, Laufzeitbetrachtungen und vielen weiteren zugrunde. Durch die spielerische Verpackung und den bewussten Verzicht auf Vorkenntnisse wird jedoch erst auf den zweiten Blick deutlich, dass hier nicht nur geknobelt, sondern tatsächlich Informatik betrieben wird. Teilgenommen haben neben allen Informatikkursen und -klassen auch einige Freiwillige, die entweder im Klassenverband oder als besonders motivierte Einzelkämpferinnen und -kämpfer an den Start gingen.

Preise und Urkunden werden voraussichtlich Ende Januar verteilt, doch schon ruft der nächste Wettbewerb: Wer Spaß an Informatik gefunden hat, kann beim Jugendwettbewerb Informatik sein Programmierkönnen (ganz leicht, „codefrei“ mit einer blockbasierten Sprache) an kniffeligen Problemen erproben. Teilnahmewünsche ganzer Klassen bitte über die jeweiligen Klassen- oder Informatiklehrkräfte – wenn sich einzelne Teilnehmende finden, können diese sich auch direkt an mich wenden. Wer sich vorher ein Bild machen möchte, wird hier fündig: https://jwinf.de/ (mit Trainingsaufgaben und besonderen Herausforderungen). Der Probelauf startet am 02.02.2026, die erste gewertete Runde ist zwischen dem 23.02. und dem 08.03.20206 zu absolvieren.

Wolfgang Fronius-Behrendt

Anmerkung: Zeitnah wird noch die Urkunde veröffentlicht!

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