Am 03.02.2026 war es so weit: Der Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ fand am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt statt. Von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr trafen sich Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region, um in spannenden Debatten ihre Argumentationsfähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch die Anna-Schmidt-Schule war mit einem motivierten Team vertreten und bereit, sich den Herausforderungen des Tages zu stellen.
Der Wettbewerb war in zwei Altersgruppen gegliedert. In der ersten Altersgruppe traten Schülerinnen und Schüler der Klassen acht bis zehn gegeneinander an. Besonders anzumerken ist, dass unsere Schule die einzige war, die bereits Achtklässlerinnen geschickt hat. Die zweite Altersgruppe bestand aus Oberstufenschülerinnen und -schülern, die ebenfalls ihre Fähigkeiten im Debattieren präsentierten.
Jeder Teilnehmende debattierte insgesamt zweimal. In den Vorrunden wurden unterschiedliche Fragen behandelt, unter anderem, ob Regeln für die insektenfreundliche Gestaltung von Privatgärten vorgeschrieben werden sollten. Die Debatten erforderten es, überzeugende Argumente zu entwickeln, die eigene Position klar darzustellen und geschickt auf die Gegenargumente zu reagieren. Nach jeder Debatte erhielten die Teilnehmenden ein ausführliches Feedback von den Jurorinnen und Juroren. Sie erklärten, welche Punkte besonders überzeugend waren, wo noch Verbesserungspotenzial bestand und wie man die eigene Argumentation weiter verbessern konnte. Dieses Feedback war für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Gelegenheit, ihre Technik zu verfeinern und ihre Strategie anzupassen.
Nach den Vorrunden wurden die Punkte aus beiden Debatten zusammengezählt, um die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe zu ermitteln. Charlotte Schubert (8d) aus unserer Schule konnte sich erfolgreich für das Finale der Altersgruppe 1 qualifizieren. Dort lautete die Frage: „Soll WLAN an öffentlichen Plätzen kostenlos zur Verfügung gestellt werden?“ Die Finalrunde war äußerst knapp: Alle vier Finalistinnen präsentierten ihre Argumente überzeugend, reagierten flexibel auf Gegenpositionen und zeigten, wie gut sie die Themen vorbereitet hatten. Letztlich gewann eine Teilnehmerin des Heinrich-von-Gagern Gymnasiums.
Neben dem Wettbewerb selbst bot der Regionalentscheid den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, viele neue Leute kennenzulernen und sich mit Gleichaltrigen aus anderen Schulen auszutauschen. Gespräche in den Pausen, gemeinsame Vorbereitung und die Atmosphäre des Wettbewerbs machten den Tag zu einer Erfahrung, die weit über das Debattieren hinausging. Die Teilnehmenden konnten nicht nur ihre rhetorischen Fähigkeiten trainieren, sondern auch Kontakte knüpfen und Einblicke in unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen gewinnen.
Maya und Sofia
