Vom 19. bis 21. November fand der Girls Hackathon beim Amt für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Frankfurt statt – ein Workshop, der ganz bewusst nur für Mädchen organisiert wurde. Drei Tage lang drehte sich alles um Technik, Kreativität und die Frage, was man in IT-Berufen eigentlich alles machen kann.
Schon am ersten Tag ging es richtig los: Wir bekamen spannende Einblicke in 3D-Druck, probierten KI-Tools aus und lernten verschiedene Tech-Berufe kennen. Viele von uns waren überrascht, wie vielfältig die IT-Welt eigentlich ist.
Am zweiten Tag durften wir dann selbst ran. In kleinen Gruppen entwickelten wir Projekte zu den Themen „Cybersicherheit“ und „mobbingfreies Internet“, „Förderung von Mädchen in Tech-Berufen“ oder „smarte und nachhaltige Stadtentwicklung“. Mit Unterstützung eines Teams der Techeroes entstanden beeindruckende Ideen – von Apps und Websites bis hin zu Modellen.
Der dritte Tag war der spannendste: Alle Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse vor einer Jury. Die Vielfalt war riesig: Von Anti-Cybermobbing-Apps, einem Müllroboter, Ideen für einen nachhaltigeren Energieverbrauch und einer Website, auf der sich über Probleme in der Stadt ausgetauscht werden kann, war alles mit dabei. Diese Ideen haben uns gezeigt, an welchen Problemen noch gearbeitet werden muss und welche verschiedenen Lösungsansätze es dafür geben könnte.
Der Girls Hackathon hat gezeigt: Technik ist nichts, wovor man Angst haben muss – und schon gar nichts, was nur Jungs können.
(Rieke Carlotta Senft)










