Am Freitag, den 20.3.26, besuchte Dr. Mark Linden, Leiter des Religionspädagogischen Instituts Fulda, den Unterricht der Q2 und Q4 von Deborah Born. Neben gesellschaftlichen Blickweisen auf das Streben nach Glück, reflektierte Dr. Lindens Vortrag auch den christlichen Hedonismus von John Piper mit seiner Aussage, dass Glück nur in der Freude an Gott zu finden sei („God is most glorified in us, when we are most satisfied in him“).
Auch Sichtweisen von anderen Philosophen regten zum Nachdenken an: Viktor Frankl, der selbst die Zeit im Konzentrationslager überlebte und Begründer der Logotherapie wurde, stellte uns auf die Probe mit der Aussage, dass Glück eine Folge sei und nicht angestrebt werden könne. In der Polarität von „Selber des Glückes Schmied sein“ und dem Gegenpol von „Glück als Folge und Konsequenz von Handeln“ ging der Vortrag in eine Teamteaching-Stunde von Dr. Linden und Deborah Born über, die je nach Klassenstufe Bezüge zur Theodizeefrage, dem Reich Gottes und Gottesbildern lieferte. Die Schülerinnen und Schüler erlebten eine hoch inspirierende Zeit und diskutierten ausgedehnt.
Wir haben Glück gehabt, dass sich Dr. Mark Linden Zeit für uns genommen hat in den halbjährlichen und etablierten Expertengesprächen von Frau Borns Klassen.
Deborah Born

