Dieses Jahr fand das „Chemie – die stimmt“-Regionalfinale Süd für Hessen, Baden-Württemberg und Bayern vom 09. Juni bis zum 12. Juni in Darmstadt statt. Wir übernachteten in dem Jugendhof Bessunger Forst.
An dem ersten Tag nach der Anreise gab es (Kennenlern-)Spiele, von Volleyball bis chemische Verbindungen bilden war alles dabei. Es hat sehr viel Spaß gemacht und man hatte dabei Gelegenheiten, andere Leute, auch aus anderen Bundesländern, kennenzulernen.
An dem zweiten Tag sind die praktischen Arbeiten, auch zur Vorbereitung auf die Bundesrunde, als Sonderwettbewerb durchgeführt worden. Um diese komplexen Experimente machen zu können, sind wir in das Merck-Junior-Labor der TU Darmstadt gegangen. Während die eine Klassenstufe experimentierte, besuchte die andere Klassenstufe den nahegelegenen Kletterwald. Die 10. Klassenstufe hat eine organische Synthese mitsamt Dünnschicht-Chromatografie durchgeführt. Das Experiment war viel schwerer und dauerte länger, als ich es von der Schule gewohnt war, dennoch war es sehr spannend, ein solches Experiment mit komplexen Schritten und Laborgeräten durchzuführen. Auch der Besuch im Kletterwald war schön. Vor der Rückkehr in den Jugendhof haben wir dann noch Eis mit flüssigem Stickstoff gemacht. Abends hatten wir Freizeit, in der sich viele auch auf die Klausur, die wir am nächsten Tag schreiben würden, vorbereiteten.
Am dritten Tag schrieben wir dann die Theorieprüfung. Es gab dabei auch komplett neue Themen wie z. B. molare Leitfähigkeit. Persönlich fand ich hier großartig, dass einem diese Themen durch kurze Infotexte und Teilaufgaben selbst beigebracht wurden und man durch die Aufgaben viel Interessantes erfahren konnte. Nachdem wir die Klausur geschrieben hatten, sind wir in die Stadt gefahren, haben dort das Science-Pop-Up des GSI besucht, eine Art Museum mit Stationen, bei denen man die Welt der Teilchen erkunden und im übertragenen Sinne anfassen konnte. Danach hatten wir auch Freizeit in Darmstadt, am Abend haben wir ein Lagerfeuer gemacht und Stockbrot gebacken. Auch hier konnte man mit Leuten reden, sich nach dem Tag entspannen oder später auch Werwolf spielen.
Am letzten Tag war die Preisverleihung, wobei Teilnehmende für gute Leistungen bei der praktischen und theoretischen Prüfung ausgezeichnet wurden. Zwischenzeitlich gab es auch einen Vortrag über die Chemie der superschweren Atome von Katharina Hermainski, einer Wissenschaftlerin der Gutenberg-Universität in Mainz. Es wurden Fotos gemacht und allen Teilnehmenden wurden noch einmal zur Qualifikation in die 3. Runde gratuliert. Ich fand es informativ und toll, bei der 3. Runde dabei zu sein. Ich habe dort Freunde gefunden und es war schön, dass wir alle die gleiche Freude an Chemie hatten. Ich freue mich, insgesamt in diesem Jahr bei diesem Wettbewerb mitgemacht zu haben. Aber ich hätte es nicht ohne Unterstützung der beiden Chemielehrer Frau Köllen und Herrn Konrad geschafft. Daher bedanke ich mich bei diesen beiden Lehrern sehr herzlich.
David Akymovych




