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Gruppe von Jugendlichen in grauen T-Shirts auf einer Wiese.

Race-Weekend der Racing-AG 2026

Gymnasien
Ein Wochenende voller Spannung, Spaß und Teamgeist

Wie jedes Jahr fährt die Racing AG der Anna-Schmidt-Schule über Fronleichnam nach Neustadt bei Coburg, um dort gemeinsam an den ferngesteuerten Modellautos zu basteln und sich in mehreren Rennen zu messen. Mit 22 AG-Mitgliedern, drei erfahrenen Ehemaligen und einigen engagierten Eltern entstand so schnell das, was die Fahrt eigentlich ausmacht: Viel Teamgeist, gegenseitige Hilfe und jede Menge gute Stimmung – selbst dann, wenn ein Auto mal wieder beschloss, lieber Pause zu machen.

Mehrere ferngesteuerte Autos auf einer Rennstrecke.

Das legendäre Highlight: Das 3-Stunden-Rennen

Das absolute Highlight war das 3‑Stunden‑Rennen: Sechs Teams besetzt mit je vier Fahrerinnen und Fahrern. Einer aus jedem Team ist stets auf der Strecke und versucht, möglichst viele Runden rauszuholen, bevor nach 10–15 Minuten der Nächste übernimmt. Insgesamt muss jeder Fahrer 45 Minuten ran – Ausreden zählen nicht.

Die Teams sind bunt gemischt: Erfahrene Hasen treffen auf mutige Neulinge. Das sorgt nicht nur für spannende Wechsel, sondern auch für viele Tipps, Zurufe und gelegentlich kreative Fahrstile. Am Ende zeigt sich: Alleine fährt hier niemand – entscheidend ist, dass man als Team zusammen durchhält.

Jugendliche bauen an Modellautos an einem Tisch.

Erst die Arbeit – Vorbereitung der Autos

Am Abend vor dem großen Rennen wird es nochmal richtig geschäftig: Überall wird geschraubt, ausprobiert, getunt sowie hin und wieder ratlos geschaut. Die Erfahrenen helfen den Neulingen mit Tipps, Tricks und dem einen oder anderen „Lass mich mal kurz“. Denn am Ende gilt: Gute Autos sind Teamarbeit – und oft das Ergebnis einer ziemlich langen Nacht.

Dann die Spannung – Konzentration, Action und Organisation

Im Rennen zählt nicht nur Tempo: Akkus, Fahrerwechsel und Zeiten müssen ständig im Blick bleiben – sonst wird’s schnell chaotisch. Nach rund 10 Minuten lässt die Konzentration nach, Ersatzfahrer stehen bereit, und manchmal macht ein Auto plötzlich schlapp.

Auch die 45 Minuten pro Fahrer werden genau überwacht – wer „aus Versehen“ zu lange fährt, kostet das Team Punkte.

So wird schnell klar: Hier sind nicht nur schnelle Runden gefragt, sondern auch Überblick, Teamwork und starke Nerven – und genau das meistern die 10‑ bis 17‑Jährigen erstaunlich souverän.

Und dann das – Platzregen!

Nach etwa einer Stunde kam plötzlich der Platzregen. Und zwar nicht ein bisschen, sondern richtig stark.

Von jetzt auf gleich wurde die Strecke zur Rutschbahn – der Grip verschwand, die Autos schlitterten, drehten sich und machten, was sie wollten. Statt 30 Sekunden pro Runde brauchte man plötzlich eher 40 – wenn alles gut lief.

Eine echte Bewährungsprobe für Mensch und Material – und für alle, die versuchten, bei dem Chaos den Überblick zu behalten.

Personen mit Regenschirmen im Regen auf einer nassen Rennstrecke.

Hochspannung bis zum Schluss

Das 3-Stunden-Rennen hatte alles – und vor allem: Spannung bis zur allerletzten Sekunde! Wer dachte, nach drei Stunden steht ein klarer Sieger fest, lag komplett daneben. Noch nach 170 Minuten klebten fünf Teams förmlich aneinander, getrennt von Sekundenbruchteilen. Jeder Fehler konnte alles entscheiden.

Ein kleiner Crash, ein missglückter Wechsel – und jede Führung war sofort wieder Geschichte. Die Nerven lagen blank.

Dann die letzten Minuten: maximale Anspannung, jeder Blick auf die Strecke, jede Runde entscheidend. Und am Ende… ein echtes Fotofinish.

Das Team um Linus rettete den Sieg mit unglaublichen 3,849 Sekunden Vorsprung aus einem 3 Stunden dauernden Rennen vor dem Team um Ally ins Ziel. Dahinter lauerten die Teams um Matthis, Serafin und Bennet – jederzeit bereit, noch zuzuschlagen. Nur das Team um Laurin wurde vom Pech verfolgt und durch mehrere technische Ausfälle zurückgeworfen.

Ein Rennen, das alle bis zur letzten Sekunde in Atem hielt – und definitiv in Erinnerung bleibt.

Herzlichen Glückwunsch an Simon, Gabriel, Linus und Eric zum Sieg in einem der nervenaufreibendsten 3‑Stunden‑Rennen aller Zeiten.

Vier Jungen halten Pokale und lächeln.

Das lustige Highlight: Das Nachtrennen

Das Nachtrennen ist der Moment, in dem endgültig klar wird: Aerodynamik ist schön und gut – aber blinkende LEDs sind wichtiger.

Mit viel Kreativität (und manchmal fragwürdigen Bastelentscheidungen) werden die Autos zu fahrenden Lichtshows umgebaut. Ob das schneller macht? Nein. Sieht es großartig aus? Absolut.

Den inoffiziellen Kreativpreis teilten sich dieses Jahr Gabriel mit seinem Modell „Anglerfisch“ – inklusive leuchtender „Lockangel“ – und Marco mit dem Modell „Steuerrad“, bei dem man sich nicht ganz sicher war, ob es gleich losfährt oder in See sticht.

Das weitere Highlight: Das Elternrennen

Natürlich durften auch die Eltern ran – zumindest diejenigen, die sich heldenhaft auf die Strecke wagten. Ganze zwölf trauten sich, während die übrigen überraschend plötzlich wichtige Termine hatten oder Schuhe binden mussten.

Auf der Strecke entwickelte sich schnell ein packendes Duell zwischen Marcus, dem scheidenden AG-Leiter, und Jan. Marcus legte zwar die schnellste Runde hin– hatte dann aber ausgerechnet beim Überrunden Pech.

Jan nutzte die Chance eiskalt, übernahm die Führung und brachte sie mit einem Vorsprung von 5 Sekunden ins Ziel.

Fazit: Die Eltern können nicht nur zuschauen – sie können auch ziemlich ordentlich Gas geben (wenn sie sich trauen).

Die Freizeit Highlights: Schwimmbad, Grillen, Geselligkeit, Fußball uvm.

Zwischen Schrauben und Rennen musste natürlich auch mal Pause sein – zumindest offiziell.

Ein Ausflug ins Schwimmbad sorgte für Abkühlung, beim gemeinsamen Grillen wurde ausgiebig gefachsimpelt (und gegessen), und beim Fußballspiel zeigte sich, dass auch Rennfahrer Fußballprofis sein können.

Kurz gesagt: Auch abseits der Strecke wurde viel gelacht, gespielt und Zeit miteinander verbracht – fast so wichtig wie funktionierende Autos.

Neugierig geworden – die Racing AG sucht neue Mitglieder
Hat Dich dieser Bericht neugierig gemacht? Lust bekommen, selbst mal Schraubenzieher, Fernsteuerung und Nervenkitzel gleichzeitig zu erleben?

Dann bist Du bei der Racing‑AG genau richtig! Egal, ob Du von der Stadtschule oder aus Nieder‑Erlenbach kommst, schon Profi bist oder eher zur Kategorie „zwei linke Hände, aber motiviert“ gehörst – hier ist jeder willkommen.

Auch völlig egal, ob Mädchen oder Junge: Hauptsache, Du hast Lust, mitzumachen, auszuprobieren und Teil der Truppe zu werden.

Also: Melde Dich – wir freuen uns auf Dich!

Gruppe von Menschen spielt Fußball auf einer Wiese.

 

Weitere Informationen findest Du unter: https://www.Racing-AG.de
Anmelden kannst Du Dich unter: https://racing-ag.de/kontakt

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