Der Boeing Pullout-Tag begann damit, dass wir erst einmal mit den Sicherheitsanweisungen vertraut gemacht wurden. Weil im Gebäude auch geforscht wurde, war es uns streng untersagt, Fotos zu machen.
Dann wurden uns einige Räume gezeigt sowie ein paar Grundprinzipien der Firma Boeing erläutert. Die Boeing-Firma arbeitet in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Dieses war jedoch modern eingerichtet. Unter anderem gab es dort ein Flugdrohnenmodell und eine nachgebaute Flugzeugkabine.
Diese brauchten wir auch direkt für unsere erste Aufgabe. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils das Ziel hatten, den typischen Boarding-Prozess am Flughafen und im Flugzeug effizienter zu gestalten. Begleitet von sehr netten Mitarbeitenden überlegten und testeten wir verschiedene Strategien. Das Ziel war es ein effizienteres System als die andere Gruppe zu entwickeln. Schließlich wurden unsere Systeme in einem Experiment auf die Probe gestellt. Verschiedene Passagiertypen wurden nachgeahmt, um das Boarding möglichst realistisch zu gestalten.
Danach ging es erst einmal in die Mittagspause. Dabei lernten wir einige nette Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen kennen.
Nach einem herzhaften Mittagessen sind wir in unseren Gruppen zu der zweiten Aufgabe gegangen. Bei dieser Aufgabe ging es darum, für Besucherinnen und Besucher mit Seheinschränkungen eine Karte für einen Teil des Gebäudes zu entwickeln. Dafür konnten wir verschiedene Materialien wie Schaumstoff oder Kork verwenden. Nachdem wir uns also in diesem Bereich umgesehen hatten, gingen wir in einen Konferenzraum, um dort die Karte herzustellen.
In der zweiten Hälfte des Projekts wurden wir paarweise zum Flugsimulator geführt. Eine der Personen startete und die andere Person landete das Flugzeug. Wir waren in verschiedenen Zweiergruppen und haben beide das Flugzeug gestartet. Der Flugzeugsimulator war mein persönliches Highlight des Besuchs, denn alles war sehr realistisch und man konnte auch aus dem Flugzeug „schauen“.
Am Ende des Tages haben wir einander noch unsere Projekte präsentiert und konnten Fragen zu der Karriere bei Boeing und zu Studienwegen an die Angestellten stellen. Schließlich wurden wir mit ein paar „Goodies“ verabschiedet. Insgesamt waren die Projekte interessant und die Leute sehr nett und wir haben uns gefreut, beim Boeing-Pullout-Tag dabei gewesen zu sein.
Arthur Englert Q1 und David Akymovych E1
Foto: KI-generiert!
