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Große Gruppe von Menschen vor einer Holzhütte im Wald.

Probeexpedition für den Duke of Edinburgh Award

Gymnasien
Zwei Tage Teamgeist, Orientierung und Outdoor-Feeling

Die diesjährige Duke-of-Edinburgh-Probeexpedition fand vom 20. bis 21. April 2026 in Usingen statt und bildete den Auftakt für die kommenden, richtigen Expeditionen.

Nach einer etwa dreistündigen Anreise kamen wir an der Bushaltestelle Usingen-Kransberg, Herrnmühle, an. Von dort aus liefen wir gemeinsam in einer geschlossenen Gruppe zur Heinrich-Hörler-Hütte. Begleitet wurden wir dabei von Frau Bopp, Herrn Müller, Frau Wörner, Herrn Hantott, Herrn Schmidt, Frau Höfling und Frau Köllen. An der Hütte angekommen, ging es für uns direkt an den Aufbau der Zelte. Währenddessen machten sich die Silber-Expeditionsgruppen bereits auf den Weg – sie hatten an diesem Tag eine Strecke von 10 bis 12 Kilometern vor sich, an deren Ende ein Turm stand, in dem sie auch übernachten würden.

Sobald die Zelte standen, bekam die Bronze-Gruppe eine Sanitätseinweisung sowie eine Einführung in den Umgang mit Karte und Kompass. Im Anschluss folgte eine kurze praktische Übung, bei der das frisch Gelernte direkt erprobt werden konnte – mit gemischtem Erfolg, aber durchweg guter Laune.

Ein paar Stunden später wurde es bei beiden Gruppen kulinarisch: Auf den Brennspirituskochern wurde gemeinsam draußen gekocht. Bei der Bronze-Gruppe waren Nudeln und Instant-Ramen klar die Favoriten und gingen reihenweise über die Kocher. Nach dem Essen und Spülen schlüpften alle erschöpft, aber glücklich in ihre Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen starteten alle Gruppen pünktlich und ausgeschlafen um 8 Uhr in die zweite Etappe. Die Bronze-Gruppen legten eine Strecke von 8 bis 10 Kilometern zurück. Die Strecken waren in verschiedene Etappen eingeteilt, an denen Lehrer warteten und an denen die Gruppen kurze Verschnauf- und Essenspausen einlegen konnten. Um ca. 13 Uhr kamen alle pünktlich am Ziel an. Auch die Silber-Gruppen, die erneut 10 bis 12 Kilometer wanderten, erreichten ihr Ziel rechtzeitig. Zum Glück hatte es nur in der Nacht geregnet, sodass die Wanderung selbst trocken blieb.

Die Rückfahrt verlief dann allerdings nicht ganz reibungslos: Eigentlich wollten wir gemeinsam in einer Gruppe zurückfahren, doch wir stiegen zunächst in den falschen Bus ein – zum Glück fiel uns der Fehler noch rechtzeitig auf. Beim nächsten Bus gab es dann leider nicht mehr genügend freie Plätze für alle, sodass ein Teil von uns auf den darauffolgenden Bus warten musste.

Trotz dieser kleinen Komplikationen am Ende hatten alle viel Spaß – ganz gleich, wie herausfordernd der Weg zwischendurch wurde. Die Probeexpedition hat damit einen rundum gelungenen Vorgeschmack auf das geliefert, was bei den richtigen Bronze- und Silber-Expeditionen noch auf uns zukommt.

Von Balduin & Clara

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